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Lookbook-Greenland

GRÖNLAND, der OFFROAD-TRIP

Auch wenn wir unbedingt dabei sein und die Berge erleben wollten, so war uns doch völlig klar, dass diese Giganten auch gefährliche Geschöpfe sind. – VIKKI WELDON
Koordinaten: 66,3667° N, 35,75° W
Segeldauer: 50 Stunden
Wassertemperatur: 4°C
Niedrigste aufgezeichnete Temperatur: -66,1 °C
Fläche von Grönland: 2166 Millionen km2
Höchster Gipfel Grönlands: 3694M
Koordinaten: 65,61361° N, 37,6311° W
Segeldauer: 12 Stunden
Km südlich des nördlichen Polarkreises: 106KM
Kletterdauer: 10 Stunden
Aufstiege: 14
Abstiege: 17 Abseilungen (565m)

Die extremsten Wetterbedingungen auf der Erde. Grönland ist noch immer weitgehend unerforscht, da die gefährlichen, alles zermalmenden Eismassen, die die Insel umgeben, eine harsche, raue Umgebung bilden. Die Wildnis zeigt sich hier auf ihre ursprünglichste, spannendste und geheimnisvollste Weise.

Das gemächliche Tempo des Segelboots gibt meiner Seele Zeit, mit der Distanz, die mein Körper zurücklegt, Schritt zu halten. – Vidar, Kapitän der Aurora

Die Aurora ist ein Segelboot mit einem Stahlrumpf und mehr als 18 Meter lang. Früher wurde sie als Rennboot eingesetzt, aber jetzt ist sie ein Charterboot für Fahrten nach Grönland. Vidar hat es am liebsten, wenn wenig geredet und viel beobachtet wird. Er ist auf dem Meer zu Hause.

Die Aurora ist ein Segelboot mit einem Stahlrumpf und mehr als 18 Meter lang. Früher wurde sie als Rennboot eingesetzt, aber jetzt ist sie ein Charterboot für Fahrten nach Grönland. Vidar hat es am liebsten, wenn wenig geredet und viel beobachtet wird. Er ist auf dem Meer zu Hause.

Von Island aus muss man 50 Stunden lang segeln, bis man Land erreicht. Die Überfahrt ist rau und kann unruhig sein, doch hunderte Wale und Seevögel scheinen das Boot zu führen und mit ihren Lebenszeichen anzufeuern.

Paul McSorley, Vikki Weldon und Paolo Marazzi auf Reisen. Kletterer, keine Segler. Sie erfuhren am eigenen Leibe, dass Segeln die Art der Fortbewegung ist, die dem Stillstand am nächsten kommt. Im Klartext: Seekrankheit.

Als die Berge in Sicht sind, taucht das Team von unten auf. Vorfreude und Aufregung lassen die Übelkeit vergessen, während die Ausmaße und Pracht dieses Ortes langsam deutlich werden.

Zur Erkundung der Landschaft wird das Boot so angelegt, dass die Wasserströmung Eisberge weg vom Boot statt dagegen schiebt. Der Südwestvorbau des Hidden Peak ist das Ziel. Eine unbestiegene Route von vielen, doch hier geht es um die Erforschung des Unbekannten.

Die Eisfläche wurde geprägt von verdichteten Wetterphänomenen, Evolution und Zeit. Mit Seilen aneinander befestigt, bewegen sich die Kletterer über den Schnee. Sie vertrauen einander und schreiten wie von einem einzelnen Gehirn gesteuerte Einzelteile voran.

Ständige Erosion bringt den Fels zum Leben; er fällt, verschiebt und bewegt sich, wenn Feuchtigkeit entweicht oder sich Änderungen anbahnen. Glatte Felswände, endlose Bergrücken und verschlungene Eisflächen bilden riesige futuristische Prachtstraßen. Von hier oben wirkt selbst das Riesige klein, und was klein ist, wird unsichtbar.

Es geht nicht darum, als Erster auf dem Gipfel zu stehen, sondern als Erster zu überlegen, auszuprobieren und zu prüfen, ob etwas machbar ist. Ein erster Aufstieg auf der Aschenputtel-Linie, benannt nach Vikkis Schuhverlust bei Seil 2 von 17. Sie beendete den Aufstieg in einer getapeten Socke.

Wenn man auf einem Boot unterwegs ist, wachsen die Möglichkeiten und schwinden zugleich. In jedem Fjord finden sich neue Geheimnisse und unbestiegene Routen, und jede birgt noch weitere Herausforderungen.

Wenn man diese Berge von einem komfortablen Boot aus besteigt, kann man als Kletterer manchmal vergessen, wie abgelegen, wild und gnadenlos dieses Land wirklich ist. – PAUL MCSORLEY

Tasiilaq, ein Dorf mit 1800 Einwohnern. Abgelegen, aber zugänglich; die Einwohner sind freundlich, großzügig und herzlich. Sie laden Fremde ein und sind freigiebig.

Sie leben von allem, was das Land bietet: Meeressäuger, Wild, Vögel und Fisch sind traditionelle Nahrungsquellen, reich an Eiweiß und Nährstoffen für diese körperlich anstrengende Lebensweise.

Sie leben von allem, was das Land bietet: Meeressäuger, Wild, Vögel und Fisch sind traditionelle Nahrungsquellen, reich an Eiweiß und Nährstoffen für diese körperlich anstrengende Lebensweise.

Im Winter werden Hundeschlitten zum Transport eingesetzt. Um die Teams auszuwählen, werden die Welpen für eine Woche auf eine Insel gebracht und in Intervallen gefüttert. Die Stärksten werden Leithunde, die anderen finden ihren Platz im Rest des Rudels.

In Nord-Grönland werden Entfernungen in Sinik gemessen, dem Inuitwort für schlafen; es steht für die Anzahl der Nächte, die eine Reise dauern wird. Es handelt sich um keine sehr genaue Entfernung oder Zeiteinheit, da sich so viele Dinge ändern können.

In Grönland gilt die Bezeichnung Rentier nur für halbdomestizierte Tiere, während wilde Exemplare Karibus genannt werden. Der größte Teil an Fleisch und Fellen dieser Tiere wird in den Haushalten verbraucht oder vor Ort verkauft.

Ein Ort so wild, so atemberaubend und so unberührt. Bei unserer Abreise fuhren wir entlang der Eisberge, die wie Wächter dieses wunderschönen Landes wirken, überwältigt von einem Gefühl der Trauer. – VIKKI WELDON